Rettungsmesser

Was sind Rettungsmessser?

Unter sogenannten Rettungsmessern werden spezielle Messer verstanden, welche der Suche und der Rettung von Opfern in Gefahrensituationen dienen sollen. Sie verfügen in der Regel über kompakte, kurze und feste Klingen. Vielfach sind sie zudem mit kleineren Hilfsmitteln wie Leuchten oder Ähnlichem ausgestattet. Zudem sind Rettungsmesser in vielen Fällen ein- und ausklappbar. Dies dient dem Schutz des Trägers. Weiterhin sind die Spitzen der Klingen häufig mit einer Gummischicht überzogen, damit eine Verletzung des Opfers ausgeschlossen werden kann. Desweiteren sind die Messer oftmals mit einem dornenartigen Vorsprung ausgestattet, welcher dazu dient in Gefahrensituationen als Hiebwaffe zu fungieren. Das bedeutet, dass der Nutzer damit Scheiben zerschlagen, ohne sich dabei zu verletzen. Diese Funktion gleicht der eines Nothammers.

Vorteile von Rettungsmessern

Die stabilen und gleichzeitig kompakten Messer eignen sich für Einsätze der verschiedensten Art. So erweisen sie sich beispielsweise für Outdoorfans immer wieder als nützliche Investition. In jeglichen Gefahrensituationen oder Notfällen erweisen sie sich als sicheres und schnelles Lösungsmittel. Nicht umsonst tragen auch Spezialkräfte der Polizei, Rettungskräfte oder aber Sicherheitsbeamte solche Messer mit sich.
Doch auch Freizeitbegeisterten wie Wanderern, Anglern oder aber Bergsteigern dienen diese Messer immer wieder. Zwar steht in erster Linie das Retten eines Lebens im Vordergrund, dennoch können die Messer auch in anderen Bereichen einen guten Dienst leisten. Und auch in alltäglichen Gefahrensituationen kann sich das Führen eines solchen Messers als hilfreich herausstellen. Bei Autounfällen kann es beispielsweise nützlich sein den Sicherheitsgurt durchtrennen zu können oder aber eine Glasscheiben gefahrenfrei einschlagen zu können. In solchen Situationen kann das Führen eines solchen Messers ein Menschenleben bedeuten.

Rechtliche Situation von Rettungsmessern

Oftmals besteht bei Interessenten Unklarheit darüber, ob das Führen eines Rettungsmessers erlaubt ist. Laut einem Bescheid des Bundeskriminalamtes vom 28.08.2003 ist es das, da solche Messer keine Waffen im Sinne des neuen Waffengesetzes sind. Dies trifft allerdings nur dann zu, wenn die Klinge des Messers nicht länger als 8,5 Zentimeter ist und einen geraden Rücken hat. Zudem muss die Spitze des Messers, laut dem Bundeskriminalamt, abgerundet, verdeckt oder aber abgestumpft sein. Desweiteren sollte die das Messer in Richtung der Schneide verjüngt sein. Ebenso wichtig ist es, dass eine gebogene Schneide nur 60% der gesamten Klingenlänge in Anspruch nimmt. Ebenso darf die Klinge lediglich im hinteren Bereich eine wellenförmige Schleifung aufweisen, oder aber im hinteren Bereich eine hakenförmige Kerbe haben.

Sind diese Werte oder Angaben überschritten, fällt das Messer unter das Waffengesetz und darf von einer Person nicht mit sich geführt werden.

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